Hallo Freunde.
Achtung Deep Talk!
Ich muss euch jetzt mal etwas erzählen.
Als ich anfing mit dem Zweckmodellsegelflug, noch vor Sansibear, gab es nur wenige Modelle, die meinen Vorstellungen entsprachen.
Es ging eine lange Suche los, die dann auch final dazu führte, dass ich Sansibear erwecken musste.
Ein wichtiger Meilenstein in meiner Modell-Findungs-Phase war der Schwing88 von @James Hammond.
Ich fand ihn damals in einem Video von @Pierre Rondel @Planet-Soaring.
In diesem Video ist einfach alles perfekt.
(Und bedenkt mal wie übel damals Handy Videos noch wahren)
Das Fliegen, die Landschaft, das Modell. Ja, vor allem, wie das Modell an diesem ganz speziellen Ort bewegt wurde, hat mich sehr inspiriert.
Genau das wollte ich auch.
Es war zu der Zeit so schwierig, den Schwing zu bekommen, dass ich eben regelrecht gezwungen war, nach etwas anderem zu suchen, was meinem Ideal entspricht, und nach ein paar Umwegen über Modelle aus China ging es dann auch schon mit der eigenen Entwicklung und Produktion los.
Anm.: Dass „eigene Produktion“ nicht meint, dass ich jeden einzelnen Schritt zwischen Ideenfindung und fertigem Modell selber machen kann, sollte klar sein.
Bis heute ist dabei eine feine Menge, genau auf unsere Vision des Fliegens zugeschnittene Modelle entstanden.
Mein Herzprojekt ist bis heute der JUNO.
Er ist die Frucht aus allen Ideen, die ich seit Anfang an hatte. Er ist einfach das Resultat, das aus eben dieser Suche nach dem perfekten Modell entstanden ist.
Er ist quasi das Modell, das über viele Jahre hinweg immer weiter geschnitzt wurde, bis eben einfach alles für mich, für meine “Stick Thumbs” und meine Seele, genau so sitzt, wie es sitzen soll.
Wie es sich anfühlen soll.
Und jetzt, nach mehr als 13 Jahren, hat Pierre Rondel einen Test zum JUNO 2 gemacht.
Ich habe das nicht mal initiiert. Es war der Aerodynamiker @Christophe Bourdon, der Pierre auf das Modell hingewiesen hat.
Nach ersten Testberichten auf Planet-Soaring und Facebook nahm ich Kontakt zu Pierre auf, um mich für seinen Einsatz, tolle Fotos und schöne Worte zu bedanken.
In diesen Gesprächen erzählte ich ihm die Geschichte mit dem Schwing88-Video und dessen Einfluss auf den Werdegang von Sansibear.
Seitdem sind einige Monate vergangen.
Und dann kam gestern der große emotionale Moment.
Pierre sendete mir einen Link zu einem YouTube-Video.
Ich startete es und musste instant weinen.
Jetzt hat dieser Mann doch wirklich diesen Hang von damals aufgesucht.
Einen Hang, an dem er seit mehr als 10 Jahren nicht mehr war. Einen Hang, zu dem man aufsteigen muss, den man nicht bequem per Auto erreichen kann.
Und dann hat er dort ein JUNO-Video gemacht. ……..
Und was für ein Video.
Hier stimmt wirklich alles.
Es ist einfach ein episches Stimmungsvideo. Die wundervolle Landschaft, goldenes Septemberlicht, professionellste Kameratechnik, cineastische Perspektiven und, eingebettet in ein perfektes Musikbett, ein Flugstil, der an Ästhetik kaum zu überbieten ist.
Pierre fliegt den JUNO, als spiele er ein einfühlsames Solo auf einem Musikinstrument.
Eine echte Kür.
Hier greift alles perfekt ineinander.
Versteht ihr, was das für mich bedeutet?
Also, dieses neue Video an diesem Ort.
Hier schließt sich ein Kreis.
Sansibear ist genau da angekommen, wo es angefangen hat.
Meine Idee ist Wirklichkeit geworden.
Der Traum wurde erfüllt.
Das kann kein Auge trocken lassen.
Lieber Pierre, ich küsse dein Herz dafür, dass du das gemacht hast.
Deine Aktion, deine Leidenschaft für den Hangflug, dieses Video ist für mein Sansibear-Leben und meine Leidenschaft die größte Freude, die mir bisher zuteilwurde.
Es bleibt mir nichts zu sagen außer:
DANKE DANKE DANKE Vielmals ❤️❤️❤️
Und hier nun das Video und unten drunter noch das Schwing88-Video.
Erlebt beide Werke nun selbst.
Edit:
Das JUNO2 Video ist ja fast ein Remake des alten Schwing-Videos.
Einstellungen, Manöver, wie der tiefe Überflug auf dem Rücken, alles da – nur eben mit 13 Jahren Entwicklung dazwischen.
Absolut geil!
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